
Atemberaubende Ausblicke eröffnen sich dem Besucher das Kehlsteinhauses, das auf 1.843 Metern hoch oben über Berchtesgaden thront. An sonnigen Tagen blickt man mehr als 200km weit über Salzburg und das Berchtesgadener Land. Das einst für Hitler erbaute Teehaus ist ein zeitgeschichtliches Dokument für nationalsozialistische Architektur und wurde 1960 vom bayrischen Staat in eine Stiftung überführt. Seitdem wird es als Berggaststätte geführt und die Erträge fließen gemeinnützigen Zwecken zu.
Nicht nur das Kehlsteinhaus selbst, sondern auch die Anfahrt zum Haus ist ein echtes Erlebnis. Die Kehlsteinstraße überwindet einen Höhenunterschied von 800 Metern mit nur einer einzigen Kehre und übeerquert dabei zweimal die steile und felsige Nordwestseite des Kehlsteins. Die letzten 124 Höhenmeter vom Parkplatz bis zum Kehlsteinhaus werden dann im Inneren des Berges zurückgelegt. Ein 124m langer Tunnel führt Sie zu einem prunkvollen, messingverkleideten Fahrstuhl, der Sie in nur 42 Sekunden mitten ins Kehlsteinhaus bringt. Alternativ dazu kann das Kehlsteinhaus auch über verschiedene Wanderrouten erreicht werden, wobei es sowohl leichte Touren gibt, als auch Touren für die man eine Kletterausrüstung benötigt.
Ein besonderes Erlebnis bietet die Berggaststätte Kehlsteinhaus mit seinem Programm Kehlstein bei Nacht, wo Sie von traditioneller Bergbläsermusik empfangen werden und bei lodernenden Holzscheiden zu Abend essen.